Medien, Presse
Zeitungsberichte und TV-Beiträge zu unserem Dokumentarfilm über Paul von Hindenburg
06.10.2026 - Die Presse zur Filmvorführung in der Lokwelt
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Freilassinger Anzeiger vom 06.10.2026
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Berchtesgadener Anzeiger vom 06.10.2026 |
BGLand24.de vom 02.10.2026 |
21.09.2026 - Interview von Martina Gehler in THE BRIDGE über den Film mit Norbert Egger
Auszug aus dem ausführlichen Interview von Martina Gehler mit Norbert Egger, Montag, 21.09.2026
Ein Gespräch mit Filmproduzent Norbert Egger über Geschichte, Erinnerungskultur, Demokratie und die Entstehung der Dokumentation „Wie konnte es dazu kommen – Hindenburg, Hitler und die nationalsozialistische Diktatur“
Im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema „Paul von Hindenburg, Hitler und die nationalsozialistische Diktatur“ hatte ich die Gelegenheit, den Filmproduzenten Norbert Egger kennenzulernen und ein ausführliches Interview mit ihm zu führen. Seine Arbeit beschäftigt sich mit einem wichtigen und zugleich sensiblen Kapitel der deutschen Geschichte. Im Mittelpunkt steht dabei seine Dokumentation „Wie konnte es dazu kommen – Hindenburg, Hitler und die nationalsozialistische Diktatur“.
Für mich war es interessant, nicht nur über den fertigen Film und die darin behandelten historischen Ereignisse zu sprechen, sondern auch den Menschen hinter diesem Projekt kennenzulernen.
Was hat Norbert Egger dazu bewegt, sich über einen so langen Zeitraum intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen?Welche persönlichen Erfahrungen haben ihn geprägt?
Wie entstand die Idee zu dem Film?
Und was erlebt man während einer Recherche, die sich über Jahre erstreckt und schließlich rund 6.000 Arbeitsstunden umfasst?
Im folgenden Gespräch geht es deshalb sowohl um die historische Thematik als auch um den persönlichen Weg des Filmproduzenten – von seinen ersten Berührungspunkten mit Geschichte über die Entstehung der Dokumentation bis hin zu seinen Gedanken über Erinnerungskultur, Demokratie und die Bedeutung historischer Aufklärung. Dabei wird auch deutlich, wie eng das Filmprojekt mit seinem persönlichen Engagement verbunden ist.
Der Mensch hinter dem Film
Herr Egger, bevor wir über Ihren Film sprechen: Wer ist eigentlich Norbert Egger?
Ich bin Jahrgang 1956, verheiratet und habe mit meiner Frau vier Kinder und vier Enkelkinder. Beruflich war ich viele Jahre in der IT-Branche tätig. Gemeinsam mit einem Geschäftspartner habe ich ein Unternehmen aufgebaut, die CubeServ Gruppe, die später im SAP-Analytics-Markt eine führende Position erreicht hat.
Meine berufliche Tätigkeit hat mich viele Jahre begleitet und geprägt. Gleichzeitig habe ich mich schon immer für Geschichte und gesellschaftspolitische Themen interessiert. Irgendwann wurde dieses Interesse immer intensiver. Ich wollte mich nicht nur oberflächlich mit historischen Ereignissen beschäftigen, sondern verstehen, wie bestimmte Entwicklungen überhaupt entstehen konnten. Gerade die Frage, wie eine Demokratie Schritt für Schritt geschwächt werden kann und wie eine Gesellschaft schließlich in eine Diktatur geraten kann, hat mich beschäftigt.
Wie sind Sie schließlich zur Filmproduktion gekommen?
Das war eigentlich ein längerer Prozess. Ich habe mich zunächst auf andere Weise mit historischen Themen auseinandergesetzt, beispielsweise durch Texte, Broschüren und Vorträge.
Mit der Zeit entstand bei mir aber der Wunsch, Geschichte stärker über Bilder und Originalmaterial zu vermitteln. Film bietet die Möglichkeit, historische Dokumente, Fotografien, Filmaufnahmen und Zeitdokumente miteinander zu verbinden. Ein wichtiger Impuls war für mich die Beschäftigung mit Martin Luther King und dem Jahr 1968. Die Ereignisse dieser Zeit haben mir noch einmal gezeigt, welche Kraft historische Bilder und Originalaufnahmen besitzen können. Geschichte wird anders wahrgenommen, wenn man nicht nur darüber liest, sondern Originalaufnahmen sieht, Stimmen hört und historische Dokumente unmittelbar präsentiert bekommt.
Berchtesgaden als persönlicher Bezugspunkt
Sie haben einen besonderen Bezug zu Berchtesgaden. Welche Bedeutung hat dieser Ort für Sie?
Berchtesgaden ist für mich nicht einfach irgendein Ort. Ich habe einen persönlichen Bezug zu dieser Region und beschäftige mich deshalb schon seit vielen Jahren mit ihrer Geschichte. Gerade in Berchtesgaden wird sichtbar, wie stark Geschichte und Gegenwart miteinander verbunden sein können. Historische Orte sind nicht einfach nur Orte, an denen etwas passiert ist. Sie können bis heute Fragen aufwerfen.
Mich hat immer wieder beschäftigt, wie mit dieser Geschichte umgegangen wird.
Was soll erinnert werden?Wie soll erinnert werden?
Und wie geht man mit Persönlichkeiten um, die historisch sehr unterschiedlich bewertet werden?
Diese Fragen haben mich zunehmend beschäftigt und waren schließlich auch ein wichtiger Bestandteil meiner weiteren Arbeit.
Vom persönlichen Engagement zum Filmprojekt
Wie entstand schließlich die konkrete Idee für Ihren Film „Wie konnte es dazu kommen – Hindenburg, Hitler und die nationalsozialistische Diktatur“?
Die Idee ist nicht von heute auf morgen entstanden. Sie hat sich aus meiner gesamten Beschäftigung mit historischen Themen entwickelt. Ich hatte bereits eine Broschüre erstellt, Artikel geschrieben und Vorträge gehalten. Dabei ging es immer wieder um historische Zusammenhänge und insbesondere um die Frage, wie es zur nationalsozialistischen Diktatur kommen konnte. Ein konkreter Anlass war dann die Diskussion um die Von-Hindenburg-Allee in Berchtesgaden und die Frage einer möglichen Umbenennung. Diese Diskussion hat bei mir etwas ausgelöst.
Ich habe mich gefragt:
Wie gut kennen wir eigentlich die Person Paul von Hindenburg?Welche Rolle spielte er tatsächlich in der Geschichte?
Welche Entscheidungen hat er getroffen?
Und welche Bedeutung hatten diese Entscheidungen für die Entwicklung der Weimarer Republik?
Irgendwann wurde mir klar: „Dieses Projekt MUSS ich unbedingt umsetzen.“ Von diesem Moment an war für mich klar, dass daraus mehr werden sollte als ein Vortrag oder eine Broschüre. Ich wollte einen Film machen.
Was möchten Sie mit diesem Film erreichen?
Mein Ziel ist es, Menschen dazu zu bringen, sich mit Geschichte auseinanderzusetzen. Gerade bei einem Thema wie dem Ende der Weimarer Republik und dem Aufstieg Hitlers reicht es nicht, einzelne Jahreszahlen oder Ereignisse zu kennen. Man muss die Zusammenhänge verstehen.
Wie konnte es dazu kommen?Welche politischen Entscheidungen wurden getroffen?
Welche Möglichkeiten gab es?
Welche Verantwortung trugen einzelne Personen?
Ich möchte mit dem Film dazu anregen, Fragen zu stellen und sich selbst mit den historischen Quellen auseinanderzusetzen. Dabei ist mir wichtig, dass der Film nicht einfach eine fertige Meinung vorgibt. Die Zuschauer sollen sich mit dem Material auseinandersetzen und sich auf Grundlage der gezeigten Quellen und Zusammenhänge eine eigene Meinung bilden.
Zweieinhalb Jahre Arbeit und rund 6.000 Stunden
Wie lange haben Sie insgesamt an dem Film gearbeitet?
Es waren gut zweieinhalb Jahre. Wenn man die gesamte Arbeitszeit aller Beteiligten zusammenrechnet, kommen wir auf ungefähr 6.000 Stunden. Diese Zeit habe ich natürlich nicht allein aufgebracht. An dem Projekt war ein ganzes Team beteiligt – darunter Filmer und Cutter, Vereinsmitglieder, die mich bei den Recherchen und beim Lektorat unterstützt haben, sowie meine Frau, die den Film immer wieder gesichtet und Rückmeldungen gegeben hat.
Die rund 6.000 Stunden umfassen dabei weit mehr als die eigentlichen Dreharbeiten. Dazu gehörten unter anderem die Recherche, das Sichten historischer Dokumente, die Vorbereitung der Interviews, Gespräche mit Historikern, die Auswahl von Bild- und Tonmaterial sowie die eigentliche Produktion und die umfangreiche Nachbearbeitung.
Es war ein sehr großes Projekt. Was war die größte Herausforderung?
Eine der größten Herausforderungen war die Fülle des Materials. Wenn man sich so intensiv mit einem historischen Thema beschäftigt, findet man immer wieder neue Quellen, neue Dokumente und neue Zusammenhänge. Das Problem ist dann nicht, zu wenig Material zu haben, sondern eine Auswahl treffen zu müssen. Der Film sollte schließlich verständlich bleiben und eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Deshalb musste ich immer wieder entscheiden:
Was ist wirklich wichtig?Was muss unbedingt hinein?
Was kann man weglassen, ohne dass ein historischer Zusammenhang verloren geht?
Das war eine sehr schwierige Aufgabe.
Gab es während der Recherche einen Moment, der Sie besonders beeindruckt hat?
Es gab viele solcher Momente. Besonders beeindruckend waren für mich die Begegnungen mit Historikern und die Möglichkeit, mit Menschen zu sprechen, die sich wissenschaftlich sehr intensiv mit dieser Zeit beschäftigt haben. Dazu kamen die Originalquellen. Wenn man historische Dokumente tatsächlich vor sich liegen hat, wenn man alte Filmaufnahmen sieht oder historische Stimmen hört, bekommt das Ganze eine andere Dimension. Plötzlich wird aus etwas, das zunächst weit entfernt und vergangen erscheint, etwas sehr Konkretes.
Welche Rolle spielten die Historiker, mit denen Sie gesprochen haben?
Eine sehr wichtige.
Ich hatte unter anderem Gespräche mit Prof. Dr. Wolfram Pyta, Dr. Mathias Irlinger und Dr. Wolfgang Niess. Solche Gespräche sind wichtig, weil man dadurch unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven erhält. Gerade bei einem Thema, das so viele unterschiedliche Bewertungen hervorgerufen hat, ist es wichtig, sich intensiv mit den Quellen und den wissenschaftlichen Erkenntnissen auseinanderzusetzen.
Paul von Hindenburg, Hitler und die Geschichte
Kommen wir zu Paul von Hindenburg. Warum haben Sie dieser Person im Film eine so große Bedeutung gegeben?
Hindenburg war eine zentrale Figur der deutschen Geschichte. Er war Reichspräsident und hatte damit eine herausragende politische Stellung. Deshalb muss man sich sehr genau anschauen, welche Entscheidungen er getroffen hat und welche Verantwortung er für die politische Entwicklung der damaligen Zeit trug.
Für mich war es wichtig, nicht nur das bekannte Bild des sogenannten „Helden von Tannenberg“ zu betrachten, sondern auch seine politische Rolle. Insbesondere seine Entscheidungen in der Endphase der Weimarer Republik müssen aus meiner Sicht sehr kritisch betrachtet werden.
Sie bewerten Hindenburg teilweise sehr deutlich. Warum?
Weil ich der Auffassung bin, dass man historische Persönlichkeiten nicht verklären darf. Wenn eine Person eine wichtige politische Funktion innehatte, muss man sich auch mit den Konsequenzen ihres Handelns auseinandersetzen. Hindenburg hatte eine große Macht und Verantwortung. Deshalb kann man seine Rolle bei der Entwicklung der damaligen politischen Situation nicht ausblenden. Für mich gehört auch dazu, unbequeme Fragen zu stellen.
Welche Bedeutung hat diese Geschichte für unsere Gegenwart?
Geschichte wiederholt sich nicht einfach eins zu eins. Aber Geschichte kann uns zeigen, welche Entwicklungen möglich sind und wie wichtig demokratische Strukturen sind. Die Weimarer Republik ist ein Beispiel dafür, dass eine Demokratie nicht automatisch dauerhaft stabil bleibt.
Es braucht Menschen, die sich für demokratische Werte einsetzen. Es braucht politische Verantwortung, gesellschaftliches Engagement und die Bereitschaft, sich mit politischen Entwicklungen auseinanderzusetzen.
Sehen Sie darin auch eine Verantwortung für Filmemacher?
Ja. Wenn man historische Themen filmisch aufarbeitet, trägt man eine große Verantwortung. Man arbeitet mit Quellen, Bildern und Aussagen, die beim Publikum einen bestimmten Eindruck erzeugen können. Deshalb muss man sorgfältig recherchieren. Ich finde es wichtig, zwischen historischen Fakten und persönlichen Bewertungen zu unterscheiden.
Die persönliche Seite der Recherche
Eine zweieinhalbjährige Beschäftigung mit diesem Thema ist sicherlich auch emotional belastend. Wie haben Sie das erlebt?
Wenn man sich über einen so langen Zeitraum mit einem solchen Thema beschäftigt, lässt einen das natürlich nicht einfach wieder los. Man liest Dokumente, sieht Bilder und beschäftigt sich mit Entscheidungen, die für Millionen von Menschen Konsequenzen hatten. Das verändert auch den eigenen Blick auf Geschichte.
Gleichzeitig wird einem bewusst, wie wichtig Erinnerungskultur ist. Wenn man sich nicht mehr mit der Vergangenheit beschäftigt, besteht die Gefahr, dass Zusammenhänge verloren gehen.
Hat sich Ihr eigener Blick auf Hindenburg und die damalige Zeit durch die Recherche verändert?
Ja, die intensive Recherche verändert natürlich den eigenen Blick. Am Anfang hat man bestimmte Vorstellungen und kennt bestimmte historische Bilder. Wenn man sich dann über Jahre hinweg mit Quellen und wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt, bekommt man ein viel differenzierteres Bild. Man erkennt Zusammenhänge, die man vorher vielleicht nicht gesehen hat.
Gab es während der Produktion Momente, in denen Sie am liebsten aufgegeben hätten?
Es gab natürlich schwierige Phasen. Wenn man über einen so langen Zeitraum an einem Projekt arbeitet, gibt es immer wieder Momente, in denen man sich fragt, ob man das alles schaffen kann. Die Menge des Materials, die zeitliche Belastung und die vielen Entscheidungen waren teilweise sehr herausfordernd. Aber die Überzeugung, dass dieses Projekt wichtig ist, hat mich immer wieder weitergebracht.
Und welcher Moment war für Sie der schönste?
Ganz eindeutig die Fertigstellung. Nach zweieinhalb Jahren Arbeit plötzlich den fertigen Film vor sich zu haben, war ein besonderer Moment. Dann sieht man nicht mehr nur einzelne Dokumente, Recherchen oder Interviews. Man sieht das Ergebnis der gesamten Arbeit.
Welche Rolle können Filme Ihrer Meinung nach bei der historischen Bildung und Erinnerungskultur spielen?
Der Anteil der Menschen, welche regelmäßig Bücher lesen, ist in den letzten vier bis fünf Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Bei Jugendlichen ja fast um ein Drittel. Gleichzeitig verwendet der Durchschnitt unserer Bevölkerung ein Vielfaches an Zeit für Streaming- und TV-Konsum als für das Lesen, wobei die Werte bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders drastisch sind.
Geschichte für junge Menschen
Ihnen ist auch die Vermittlung an junge Menschen wichtig. Warum?
Weil junge Menschen die Zukunft unserer Gesellschaft gestalten werden. Sie sollten die Geschichte ihres Landes kennen und verstehen. Dabei halte ich es für falsch, Geschichte ausschließlich über Jahreszahlen und Fakten zu vermitteln. Junge Menschen müssen verstehen, was hinter den Ereignissen steckt.
Wer waren die Menschen?Welche Entscheidungen wurden getroffen?
Welche Alternativen gab es?
Und welche Folgen hatten diese Entscheidungen?
Ein Film kann dabei helfen, weil Bilder und Originaldokumente einen unmittelbaren Zugang schaffen.
Was kann ein Film leisten, was ein Geschichtsbuch vielleicht nicht leisten kann?
Ein Film kann Geschichte sichtbar und hörbar machen. Wenn man historische Filmaufnahmen sieht oder eine Stimme aus dieser Zeit hört, entsteht eine unmittelbare Verbindung. Natürlich ersetzt ein Film kein Geschichtsbuch und keine wissenschaftliche Beschäftigung mit einem Thema. Aber er kann einen Zugang schaffen und Interesse wecken.
Was würden Sie jungen Menschen persönlich mitgeben?
Beschäftigt Euch mit Geschichte. Hinterfragt Dinge. Informiert Euch aus unterschiedlichen Quellen und bildet Euch eine eigene Meinung.
Demokratie funktioniert nicht von alleine. Sie lebt davon, dass Menschen sich beteiligen und Verantwortung übernehmen.
Was bleibt nach dem Film, wenn Sie heute auf das gesamte Projekt zurückblicken: Was bleibt für Sie persönlich?
Vor allem die Erkenntnis, wie wichtig historische Aufklärung ist. Man darf Geschichte nicht nur als Vergangenheit betrachten. Man muss sich mit den Ursachen und Zusammenhängen auseinandersetzen. Nur wenn wir verstehen, wie bestimmte Entwicklungen entstehen konnten, können wir daraus auch etwas für die Gegenwart lernen.
Gibt es bestimmte Szenen oder Dokumente, die Sie auch nach der Fertigstellung noch beschäftigen?
Ja, insbesondere die Originalaufnahmen. Es ist etwas anderes, wenn man ein Ereignis nur aus einem Buch kennt oder wenn man tatsächlich eine historische Filmaufnahme sieht. Diese Bilder bleiben im Gedächtnis.
Gibt es eine Szene, ein Bild oder eine Geschichte aus dem Film, die Ihnen besonders nahegeht?
Es sind viele Szenen, welche mich immer wieder treffen, wenn ich bei der Filmvorführung dabei bin:
Gleich zu Beginn die furchtbaren Bilder aus dem Holocaust, das sinnlosen Morden im Stellungskrieg, die Szenen zu den Erfolgen der Nazis, die Szenen aus der ekelhaften, schamlosen Korruptheit Hindenburgs im Zuge des Osthilfeskandals, die Szenen zu den ersten Pogrome gegen Menschen jüdischen Glaubens, die ekelhafte Rede Hindenburgs mit dem Wahlaufruf für die Nazis vom November 1933 bis zu seiner Gratulation zum Massenmord im Zuge des sogenannten Röhmputsches und Hindenburgs Begeisterung für die Nazi-Diktatur in seinem politischen Testament. Das trifft mich immer wieder „bis ins Mark“ bzw. steigt Zorn in mir auf.
Wie gehen Sie damit um, wenn Menschen Ihre Sichtweise nicht teilen?
Das gehört zu einer demokratischen Gesellschaft. Menschen haben unterschiedliche Meinungen. Mir ist wichtig, dass man trotzdem miteinander im Gespräch bleibt und sich auf Grundlage von Quellen und Fakten mit einem Thema auseinandersetzt. Man muss nicht in allen Punkten einer Meinung sein.
Was wünschen Sie sich, dass beim Publikum nach dem Film zurückbleibt?
Ich wünsche mir vor allem, dass die Menschen Fragen stellen. Vielleicht geht jemand nach dem Film nach Hause und sagt: „Das möchte ich noch einmal genauer nachlesen.“ Dann hat der Film bereits etwas erreicht. Ich möchte nicht, dass jemand einfach den Film sieht und danach das Thema wieder vergisst.
Wenn Sie das Projekt heute noch einmal beginnen würden, was würden Sie anders machen?
Ich würde wahrscheinlich bestimmte Recherchen noch früher beginnen. Bei einem Projekt dieser Größenordnung erkennt man erst im Laufe der Arbeit, wie umfangreich das Thema tatsächlich ist. Man lernt während der Arbeit ständig dazu. Gleichzeitig würde ich aber auch vieles wieder genauso machen, weil gerade die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema zu dem Ergebnis geführt hat, das jetzt vorliegt.
Wenn Sie eine historische Persönlichkeit tatsächlich noch einmal persönlich interviewen könnten – wen würden Sie auswählen?
Ich würde gerne Heinrich Held oder Ernst Thälmann interviewen. Mich würde interessieren, wie sie die politischen Entwicklungen ihrer Zeit wahrgenommen haben. Insbesondere würde ich sie zur Reichspräsidentenwahl von 1925 befragen. Die Bayerische Volkspartei (BVP) hat mit ihrer Wahlempfehlung für Hindenburg – und damit gegen den konservativen Kandidaten der Schwesterpartei Zentrum – aus meiner Sicht entscheidend zu dessen Wahlerfolg beigetragen. Thälmann wiederum erhielt bei seiner von vornherein aussichtslosen Kandidatur immerhin 1,9 Millionen Stimmen. Bereits die Hälfte dieser Stimmen hätte ausgereicht, um die Wahl Hindenburgs zu verhindern.
Damit trugen beide – und mit ihnen ihre Parteien – zur Wahl Hindenburgs bei, dessen Präsidentschaft letztlich in die Zerstörung der Weimarer Republik mündete. Insofern wäre meine spannende Frage an beide: „Wie konnte Ihnen eine derartige Fehleinschätzung der politischen Konsequenzen unterlaufen?“
Wenn Sie das gesamte Projekt mit wenigen Worten beschreiben müssten – welche wären das?
Erinnerungskultur. Historische Aufklärung.
Persönlicher Abschluss
Herr Egger, was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern zum Abschluss mitgeben?
Geht demokratisch wählen! Engagiert Euch! Nie wieder ist jetzt!
Mein persönlicher Eindruck
Das Gespräch mit Norbert Egger hat mir einen sehr persönlichen Einblick in die Entstehung seiner Dokumentation gegeben.
Was mich besonders beschäftigt hat, war die Frage, was einen Menschen dazu bewegt, sich über zweieinhalb Jahre und rund 6.000 Arbeitsstunden hinweg mit einem so komplexen und zugleich belastenden historischen Thema auseinanderzusetzen. Im Laufe des Gesprächs wurde deutlich, dass hinter dem Film nicht nur eine umfangreiche Recherche steht. Es geht auch um persönliche Überzeugungen, um die Auseinandersetzung mit Geschichte und um die Frage, welchen Beitrag ein einzelner Mensch zur Erinnerungskultur leisten kann.
Besonders interessant fand ich die Verbindung zwischen Norbert Eggers persönlichem Bezug zu Berchtesgaden, seiner langjährigen Beschäftigung mit historischen Themen und dem konkreten Auslöser für die Dokumentation. Aus einer zunächst persönlichen Beschäftigung mit Geschichte entstand schließlich ein umfangreiches Filmprojekt. Dabei hat mich vor allem ein Satz begleitet, den Norbert Egger selbst formuliert hat: „Dieses Projekt MUSS ich unbedingt umsetzen.“ Dieser Satz beschreibt für mich sehr gut die persönliche Motivation hinter der gesamten Arbeit.
Das Interview hat mir außerdem gezeigt, wie wichtig es sein kann, Geschichte nicht nur aus Büchern oder über Zahlen und Daten kennenzulernen, sondern sich auch mit den Menschen, Entscheidungen und Zusammenhängen dahinter auseinanderzusetzen. Gerade bei einem Thema wie der Weimarer Republik und der nationalsozialistischen Diktatur bleibt die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.
Mein Gespräch mit Norbert Egger war deshalb nicht nur ein Gespräch über einen Film. Es war auch ein Gespräch über persönliche Verantwortung, Erinnerung, historische Aufklärung und die Frage, was wir aus der Vergangenheit für die Gegenwart mitnehmen können.
Das Interview führte Martina Gehler, Netzwerkgründerin, Meeting-Point of Freedom, Peace an Justice (Logo „The Bridge“)
Vollständiger Artikel: Link zum vollständigen Artikel
15.09.2026 - Martina Gehler in THE BRIDGE über die Filmvorführung am 15.09.2026 im Rahmen des Tages der Demokratie
Auszug aus dem ausführlichen Artikel von Martina Gehler in THE BRIDGE:
Dienstag, 15.09.2026, 19:30 Uhr
Filmabend „Wie konnte es dazu kommen?“ Hindenburg, Hitler und die nationalsozialistische Diktatur“
mit Filmproduzent Norbert Egger, Königsburg, Viersen-Süchteln.
Der Filmabend fand am Tag der Demokratie statt – ein besonderer Anlass, um sich mit Geschichte, der Bedeutung demokratischer Werte und der Frage auseinanderzusetzen, wie wichtig es ist, Freiheit, Menschenwürde und Demokratie zu schützen.
Am Dienstag nahm ich gemeinsam mit meinem Mann und Mitgliedern unseres Netzwerks „Meeting-Point of Freedom, Peace and Justice“ an einem öffentlichen Filmabend mit dem Dokumentarfilm „Wie konnte es dazu kommen? – Hindenburg, Hitler und die nationalsozialistische Diktatur“ teil.
Die Veranstaltung wurde vom Bündnis 90 / Die Grünen, Kreisverband Viersen, organisiert und fand in der historischen Königsburg in Viersen-Süchteln statt. Der Filmabend war sehr gut besucht. Zahlreiche interessierte Bürger*innen sowie Vertreter*innen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und politischer Organisationen waren gekommen, um sich mit diesem wichtigen historischen Thema auseinanderzusetzen.
Für mich, meinen Mann und unser Netzwerk war die Teilnahme besonders bedeutsam, weil solche Veranstaltungen die Möglichkeit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und sich mit historischen sowie aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen auseinanderzusetzen.
Paul von Hindenburg und seine historische Rolle
Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg (2. Oktober 1847 in Posen geboren, verstorben im August 1934 auf Gut Neudeck, Ostpreußen), bekannt als Paul von Hindenburg, war deutscher Generalfeldmarschall, Politiker und von 1925 bis zu seinem Tod Reichspräsident.
Im Ersten Weltkrieg gehörte Hindenburg zu den führenden deutschen Militärs. Die von ihm geführte Oberste Heeresleitung übte ab 1916 erheblichen Einfluss auf die deutsche Politik und Regierungsführung aus.
In der Weimarer Republik wurde Hindenburg 1925 zum Nachfolger des ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert gewählt. Ab 1930 entwickelte sich unter den Präsidialkabinetten zunehmend eine Regierungsform, die sich stärker auf die Macht des Reichspräsidenten und Notverordnungen stützte. Bei der Reichspräsidentenwahl 1932 wurde Hindenburg wiedergewählt.
Eine entscheidende Bedeutung erhielt seine Präsidentschaft in den Jahren 1932 und 1933. Nachdem Hindenburg Adolf Hitler zunächst mehrfach als Reichskanzler abgelehnt hatte, ernannte er ihn am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler. In der Folge unterzeichnete Hindenburg zentrale Maßnahmen, die zur Einschränkung demokratischer Grundrechte und zur Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur beitrugen. Am 1. Februar 1933 löste er den Reichstag auf und setzte bereits drei Tage später mit einer Notverordnung die verfassungsmäßigen Grundrechte der Versammlungs- und Pressefreiheit weitgehend außer Kraft.
Nach dem Reichstagsbrand wurden mit der Verordnung vom 28. Februar 1933 wesentliche Grundrechte außer Kraft gesetzt. Am 24. März 1933 legitimierte er die Hitler-Regierung mit der Unterzeichnung des Ermächtigungsgesetzes zum Erlass von verfassungswidrigen Gesetzen auf verfassungswidrigem Weg. Er unterstützte den Aufbau der nationalsozialistischen Diktatur auf viele Arten, unter anderem durch seinen Wahlaufruf für seinen Kanzler Adolf Hitler und die NSDAP-Einheitsliste im November 1933 und sein politisches Testament.
Die Beschäftigung mit Paul von Hindenburg zeigt damit, wie eng persönliche politische Entscheidungen, staatliche Machtstrukturen und historische Entwicklungen miteinander verbunden sein können.
Begrüßung und Einführung
Zu den Beteiligten des Abends gehörten unter anderem Tim Kröber, Dr. Markus Thürmann und der Filmproduzent Norbert Egger.
Dr. Markus Thürmann, Kreisverbandsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen und Landtagskandidat, war ebenso vor Ort wie Sabine Tönißen und Tim Kröber, die für die organisatorische Vorbereitung und Durchführung verantwortlich waren und uns herzlich empfingen.
Besonders interessant war die persönliche Anwesenheit des Filmproduzenten Norbert Egger. Dadurch bestand nicht nur die Möglichkeit, den Film zu sehen, sondern auch unmittelbar mit dem Produzenten ins Gespräch zu kommen und einen persönlichen Eindruck von seiner Arbeit und seinen Beweggründen zu erhalten.
Herr Egger berichtete, dass der Film etwa fünf Stunden lang geworden wäre, wenn die ursprüngliche Fassung des Material veröffentlicht worden wäre. Mit einem gewissen Augenzwinkern bezeichnete Herr Egger seinen Film als „Hardcore“.
Interessant war auch seine persönliche Herkunft – Norbert Egger kommt aus dem Raum Berchtesgaden beziehungsweise Schönau am Königssee und engagiert sich dort ebenfalls im Bereich der politischen und historischen Aufklärungsarbeit.
Inhaltlicher Schwerpunkt des Films
Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms stand die Frage, wie es zu den politischen Entwicklungen kommen konnte, die schließlich zur Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler und zur nationalsozialistischen Diktatur führten.
Der Film setzte sich insbesondere mit Paul von Hindenburgs politischem Wirken auseinander und stellte Zusammenhänge zwischen seiner Rolle in der Weimarer Republik und den Entwicklungen des Jahres 1933 her.
Dabei wurde deutlich, dass historische Persönlichkeiten und Ereignisse nicht isoliert betrachtet werden sollten. Politische Entscheidungen entstehen innerhalb bestimmter gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und historischer Rahmenbedingungen. Gerade bei Persönlichkeiten, deren Entscheidungen weitreichende Folgen hatten, ist es wichtig, unterschiedliche Quellen und Perspektiven zu berücksichtigen und historische Zusammenhänge kritisch zu hinterfragen.
Der Filmabend war deshalb nicht nur eine Informationsveranstaltung, sondern bot auch Anlass, über Demokratie, politische Verantwortung, Macht, Freiheit und die Bedeutung einer kritischen Erinnerungskultur nachzudenken.
Historische Dokumentationen können dazu anregen, Fragen zu stellen, Informationen zu prüfen und unterschiedliche historische Perspektiven kennenzulernen.
Persönliche Eindrücke und Erkenntnisse
Der Film hat bei mir persönlich einen sehr nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Besonders bewegt und zugleich erschüttert hat mich die Erkenntnis, wie viel Macht Menschen erhalten und ausüben können und welche Folgen es haben kann, wenn Macht nicht ausreichend hinterfragt und kontrolliert wird. Die dargestellten historischen Entwicklungen haben mich zutiefst betroffen gemacht.
Mein persönlicher Eindruck ist deshalb, dass in unserer Gesellschaft noch deutlich mehr Aufklärungs- und Aufarbeitungsarbeit geleistet werden sollte.
Geschichte darf nicht lediglich aus Jahreszahlen, Namen und bekannten Ereignissen bestehen. Wichtig ist vielmehr, sich mit politischen Entscheidungen, gesellschaftlichen Bedingungen und vor allem mit deren Auswirkungen auf die Menschen auseinanderzusetzen.
Aus meiner Sicht sollten Dokumentationsfilme dieser Art häufiger öffentlich gezeigt und durch offene Gespräche ergänzt werden. Dabei geht es nicht darum, jede Darstellung unkritisch zu übernehmen. Gerade Dokumentationen sollten Anlass sein, Informationen zu hinterfragen, Quellen zu betrachten und unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen.
Geschichte sollte uns dazu bringen, genauer hinzuschauen.
Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit kann dazu beitragen, sensibler für politische Entwicklungen, gesellschaftliche Veränderungen und Gefahren für demokratische Strukturen zu werden.
Demokratie, Freiheit, Menschenwürde und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind keine Selbstverständlichkeiten. Sie müssen bewusst gelebt und geschützt werden.
Aufklärungsarbeit – insbesondere für Jugendliche
Ein besonderer Aspekt des Abends war für uns die Frage, welche Bedeutung solche Dokumentationen für die historische und politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Menschen haben können.
Gerade junge Menschen sollten die Möglichkeit erhalten, sich frühzeitig mit Geschichte, Demokratie, politischen Entwicklungen sowie den Folgen von Macht und politischer Verantwortung auseinanderzusetzen.
Hier leistet der Filmproduzent Norbert Egger aus unserer Sicht einen wichtigen Beitrag. Er engagiert sich dafür, seine Dokumentationsarbeit auch für Aufklärungs- und Bildungsarbeit, insbesondere mit Jugendlichen, einzusetzen.
Wir begrüßen es, wenn historische Themen nicht ausschließlich in Büchern oder im klassischen Unterricht behandelt werden, sondern durch Dokumentationen und anschließende Gespräche anschaulich vermittelt werden können.
Dabei sollten jungen Menschen keine fertigen Antworten vorgegeben werden. Sie sollten vielmehr die Möglichkeit erhalten, Fragen zu stellen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, zu diskutieren und sich selbst mit historischen Quellen und Darstellungen auseinanderzusetzen.
Dokumentarfilme können hierfür einen wertvollen Ausgangspunkt bilden. Wer junge Menschen für Geschichte interessiert und sie dazu ermutigt, kritisch hinzuschauen und Fragen zu stellen, leistet einen Beitrag zur Erinnerungskultur und demokratischen Bildung.
Gesprächsaustausch und Diskussion
Ein wesentlicher Bestandteil des Abends war neben der Filmvorführung die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und zur Diskussion.
Auch Mitglieder unseres Netzwerks beteiligten sich am Austausch. Unterschiedliche Eindrücke und Einschätzungen wurden miteinander geteilt. Dabei wurde deutlich, dass historische Themen auch für die Gegenwart eine große Bedeutung besitzen können.
Im Gespräch ging es unter anderem darum, welche Lehren aus der Geschichte gezogen werden können und welche Verantwortung eine demokratische Gesellschaft für die Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit trägt. Ebenso wurden politische Bildung, Meinungsfreiheit, gegenseitiger Respekt und ein sachlicher Dialog angesprochen.
Der Austausch fand in einer offenen Atmosphäre statt. Unterschiedliche Meinungen und Perspektiven konnten angesprochen werden, ohne dass der respektvolle Umgang miteinander verloren ging.
Gerade dieser direkte Gesprächsaustausch war aus Sicht unseres Netzwerks besonders wertvoll. Demokratie bedeutet auch, miteinander im Gespräch zu bleiben, zuzuhören und unterschiedliche Sichtweisen auszuhalten.
…
Danksagung
Zum Abschluss möchten wir uns herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die zum Gelingen dieses interessanten, intensiven und informativen Abends beigetragen haben.
Unser besonderer Dank gilt dem Bündnis 90 / Die Grünen, Kreisverband Viersen, für die Organisation und Durchführung des Filmabends sowie allen Verantwortlichen und Helfern und Helferinnen, die einen gelungenen Rahmen für diese Veranstaltung geschaffen haben.
Unser Dank gilt insbesondere Dr. Markus Thürmann, Sabine Tönißen und Tim Kröber für den freundlichen Empfang, die Organisation und die Betreuung der Veranstaltung.
Ein besonderer Dank gilt selbstverständlich auch dem Filmproduzenten Norbert Egger. Wir bedanken uns dafür, dass Herr Egger persönlich vor Ort war, seinen Film vorgestellt und sich anschließend dem Gespräch und Austausch mit den Besuchern und Besucherinnen gestellt hat.
Darüber hinaus möchten wir seinen Einsatz für die Aufklärungs- und Bildungsarbeit würdigen. Insbesondere sein Anliegen, mit seiner Arbeit auch Jugendliche und junge Menschen zu erreichen und für historische Zusammenhänge, politische Entwicklungen und die Bedeutung der Erinnerungskultur zu sensibilisieren, ist ein wichtiger Ansatz.
Ebenso bedanken wir uns herzlich bei den Verantwortlichen und Mitgliedern des Vereins Königsburg 2.0 e. V. für die Gastfreundschaft und dafür, dass die Königsburg als Ort der Begegnung, Kultur, politischen Bildung und des gesellschaftlichen Austauschs zur Verfügung stand.
Unser Dank gilt auch allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die durch ihre Beiträge, Fragen, Gedanken und unterschiedlichen Perspektiven zu einem lebendigen und respektvollen Austausch beigetragen haben.
Wir nehmen aus diesem Abend nicht nur neue Eindrücke und Informationen mit, sondern auch die Motivation, uns weiterhin für Begegnung, Aufklärung, Frieden, Freiheit, Menschenwürde und einen respektvollen gesellschaftlichen Dialog einzusetzen.
Denn Aufklärung, Erinnerung und Dialog sind wichtige Grundlagen dafür, dass Freiheit, Frieden, Menschenwürde und Demokratie auch für kommende Generationen erhalten bleiben.
Vollständiger Artikel: Link zum vollständigen Artikel
11.09.2026 - Artikel im RHEINISCHEN SPIEGEL über die Filmvorführung am 15.09.2026 im Rahmen des Tages der Demokratie
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Artikel in "Rheinischen Spiegel" vom 11.09.2026, |
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11.09.2026 - Podcast-Folge in BERCHTESGADEN IMPOSSIBLE über den Dokumentarfilm zu Hindenburg
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BERCHTESGADEN IMPOSSIBLE veröffentlicht regelmäßig Video-Podcasts auch über politische und historische Aspekte, darunter auch sehr empfehlenswerte Folgen mit der Dokumentation Obersalzberg. Jetzt neu: Der Video-Podcast über den Dokumentarfilm „Wie konnte es dazu kommen? Hindenburg, Hitler und die nationalsozialistische Diktatur“. Link: https://www.youtube.com/watch?v=LZcGpjveUpM Dazu auch der Artikel im Berchtesgaden Magazin: https://www.das-berchtesgaden-magazin.de/artikel/berchtesgaden-impossible-michael-landthaler-trifft-norbert-egger.html |
01.09.2026 - Artikel im Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten über den Film und die Premiere
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Artikel in "antifa - Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur" vom 01.09.2026, Seite4 9 |
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20.05.2026 - Artikel im BGLand24.de mit Ankündigung der Filmpremiere und des Obersalzberger Filmgesprächs
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Artikel im BGLand24.de: "Filmpremiere und Obersalzberger Filmgespräch: Dokumentation beleuchtet Hindenburgs Wegbereiter-Rolle für Hitler" |
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08.06.2026 - Artikel im Berchtesgadener Anzeiger zum Dokumentarfilm und Obersalzberger Filmgespräch
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Artikel im Berchtesgadener Anzeiger, Ausgabe 08.06.2026, S. 4: "Wie konnte es dazu kommen. Der neue Dokumentarfilm über Paul von Hindenburg beim Obersalzberger Filmgespräch" |
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08.06.2026 - Artikel im BGLand24.de zum neuen Dokumentarfilm über Paul von Hindenburg
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Artikel im BGLand24.de von Kilian Pfeiffer |
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Zeitungsberichte und TV-Beitrag zur Premiere des Dokumentarfilms
20.06.2026 - Artikel im Berchtesgadener Anzeiger zu Filmpremiere
TV-Bericht im Regionalfernsehen Oberbayern über die Film-Premiere am 18. Juni 2026
TV-Bericht im Regionalfernsehen Oberbayern von Christian Holzner
über die Premiere des Dokumentafilms "Wie konnte es dazu kommen? Hindenburg, Hitler und die nationalsozialistische Diktatur"
am 18. Juni 2026 im Kino Berchtesgaden
Link: https://www.rfo.de/mediathek/video/neuer-dokumentarfilm-ueber-hindenburg/
22.06.2026 - Süddeutsche Zeitung zur Filmpremiere
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Artikel in der Süddeutschen Zeitung von Matthias Köpf vom 22.06.2026, S. 30: "Ende der Ehre für Hindenburg" Klick für Vollbild-Anzeige |
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07.07.2026 - Artikel in BGLand24 zur Film-Premiere
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07. Juli 2026 Großer Ansturm auf neue Hindenburg-Doku: Berchtesgadener Projekt zieht Kreise bis nach Berlin von Johanna Janisch Link zum Online-Artikel Klick auf Abbildung des Artikels zur Vergrößerung |
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Archiv
23.07.2026 - Bericht über Petitionen bzgl. Von-Hindenburg-Allee
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Der Berchtesgadener Anzeiger berichtet in der Ausgabe vom 23. Juli 2026: Bürger aus Niedersachsen und dem Allgäu haben sich an den Bürgermeister Berchtesgadens, Herrn Resch, mit der Forderung zur Umbenennung der Von-Hindenburg-Allee gewandt. Klick auf Abbildung des Artikels zur Vergrößerung |
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01.10.2025 - Artikel im Berchtesgadener Anzeiger über die Veranstaltung mit Dr. Niess zu Paul von Hindenburg
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Artikel im Berchtesgadener Anzeiger, 01.10.2025, S. 7: "Totengräber der ersten deutschen Demokratie" sowie "Paul von Hindenburg und die aktuelle Gefahr von rechts", Autor Ulli Kastner |
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27.06.2025 - Artikel im Berchtesgadener Anzeiger über die Veranstaltung beim Katholischen Bildungswerk
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Artikel im Berchtesgadener Anzeiger, 27.06.2025, S. 5: "Wortwechsel" beim Katholischen Bildungswerk: Muss das weg?", Autor Thomas Jander |
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31.03.2025 - Artikel im Berchtesgadener Anzeiger über die Konferenz zur möglichen Umbenennung der Von-Hindenburg-Allee
28.06.2025 - Leserbriefe im Berchtesgadener Anzeiger von Klaus Gerlach, Oberst a.D. und Jakob Palm
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Leserbriefe im Berchtesgadener Anzeiger, 28.06.2025, S. 7: "Ehre wem Ehre gebührt" von Klaus Gerlach und "Oh wie schön ist Berchtesgaden" von Jakob Palm Klick für Anzeige im PDF-Format |
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26.03.2025 - Leserbrief im Berchtesgadener Anzeiger von Hans Metzenleitner
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Leserbrief im Berchtesgadener Anzeiger, 26.03.2025: "Hindenburg - ohne postfaktische Unterstellungen" von Hans Metzenleitner |
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