Von-Hindenburg-Allee als Dank für die Ernennung Adolf Hitlers zum Kanzler
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Am 25. März 1933, keine zwei Monate, nachdem Hitler Reichskanzler wurde, beschloss der Marktgemeinderat Berchtesgaden, dem Reichspräsidenten Paul von Hindenburg und dem Reichskanzler Adolf Hitler das Ehrenbürgerrecht zu verleihen. Zudem wurden Straßen nach ihnen und auch dem (bereits verstorbenen) völkischen Ideologen Dietrich Eckart umbenannt. Die Anträge der NSDAP-Gemeinderatsfraktion wurden vom damaligen Gemeinderat einstimmig beschlossen. Eine Straße nach einer Person umzubenennen ist eine besondere Ehre. Meist im Zusammenhang mit der Würdigung der besonderen Verdienste dieser Person für die betreffende Gemeinde oder die jeweilige Stadt. Hindenburg hat für Berchtesgaden jedoch keinerlei Verdienste. Begründet wurde Hindenburgs Ehrung mit den Worten, Hindenburg habe „als Reichspräsident des deutschen Volkes namentlich durch die Berufung des Führers der nationalsozialistischen Arbeiterpartei zum Reichskanzler eine nationale Einheit geschaffen, die der brennende Wunsch aller national gesinnten Deutschen seit langem war.“[1] Die Adolf-Hitler-Straße und die Dietrich-Eckart-Straße erhielten (neben anderen) bereits am 2. Juni 1945 durch ein „Order of Military Government“ der US-Behörden ihre ursprünglichen, vor 1933 geltenden Namen zurück. Doch die Von-Hindenburg-Allee wurde übersehen und trägt bis heute den Namen des Antidemokraten und Steigbügelhalters Hitlers. |
Bericht über die Markgemeinderatssitzung am 28.03.1933 im Berchtesgadener Anzeiger Straßenumbenennung in "Von-Hindenburg-Allee" am 25.03.1933 durch den Marktgemeinderat als Dank für die Ernennung Adolf Hitlers zum Kanzler! Paul von Hindenburg und Adolf Hitler
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